Donnerstag, 22. Juni 2017

Der Natur-Donnerstag (78 + 7)









Als ich neulich den Gefährten auf seiner Dienstreise chauffierte, war da ein Termin in Clausthal-Zellerfeld und ich hatte sein Meeting über "frei", Freiheit zum Spazierengehen auf dem weitläufigen mit vielen Bäumen, Hecken und Wiesen gestalteten Gelände der Universität und in seinem Umfeld... Ich zeig euch was von den Wiesen. 





 



Herrliche Vielfalt, mit Wiesenkerbel, Wiesenstorchschnabel, Lichtenelke, Hahnenfuß, Flockenblumen, Giersch... Gemäht wird da erst nach der Blüte, so haben Insekten Nahrungsquellen und die Pflanzen Zeit für die Samenreife. Und wir können uns an der Schönheit erfreuen. 

Wie schnell diese Vielfalt und ihre Vernetzung verloren gehen kann, wenn sich Neophyten in der Landschaft frei ausbreiten können, sieht man hier an diesem Bestand an Japanischem Staudenknöterich. Einst als dekorative und sehr hübsch weiß und zart blühende Staudenpflanze eingeführt, haben ihn manche Gärtner im eigenen Garten wieder gerodet, weil der Staudenknöterich schier nicht zu bändigen ist, wenn man ihm keine Wurzelsperre verpasst... Da Gartenabfälle auch gern mal eben über die Straße an Wald- oder Wiesenränder gekippt werden, entstehen dann diese öden artenarmen Pflanzeninseln... Selbst Giersch vermag sich nur noch am Rand zu halten. Verlorene Vielfalt an Pflanzen geht einher mit Verlust an Vielfalt von Tieren, insbesondere Insekten, Nahrungsgrundlage vieler anderer Tiere. Das einst starke Lebensnetz bekommt Risse... 








Gehen wir lieber noch ein Stückchen weiter raus...











Der Anblick dieser Wiese war überwältigend... Dennoch konstatierte ich auch hier - die Anzahl der Insekten nimmt ab. Bei herrlichem warmem Wetter kaum Summen und Schwirren, obwohl es hier so intensiv blühte... Woran das hier konkret liegt, vermag ich als nicht Ortskundiger nicht zu sagen. Oft tragen die in der Monokulturen-Landwirtschaft verwendeten Pestizide und chemischen Dünger dafür zumindest Mitverantwortung.






Storchschnabel
Rote Lichtnelke
Vergissmeinicht
Ehrenpreis, Gänseblümchen, Hahnenfuß




Auf einer Wiese, die von Studenten zum Sitzen, Liegen und Lernen genutzt sind, wird offenbar häufiger gemäht. Doch auch hier dürfen Blüteninseln stehen bleiben... Schön anzuschauen und gut für Mutter Natur.





Günsel



Und was habt ihr so entdeckt? Ich bin gespannt. 




Den Natur-Donnerstag bekam ich im April von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  










Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Zur Zeit stecke ich in einer in vieler Hinsicht sehr intensiven Phase. Bitte verzeiht, dass ich zz. kaum zum Kommentieren komme... Wird wieder.




Mittwoch, 21. Juni 2017

Muster-Mittwoch - Rosen (3)














 


Auch in Weimar fand ich neulich Rosen, am Franz-Liszt-Haus, im Ilmpark und auf meiner Wanderung zum Haus Am Horn. Heute wenig Worte zu den Bildern, das Enkelbübchen hält mich auf Trab, aber gerade hält er doch ein Mittagsschläfchen... Nach den "feinen" Rosen am Liszt-Haus die wilderen im Park, zum Teil im Duett spielend mit Wiesenkerbel, Giersch und Hartriegel, und die sich sehr charmant übern Zaun lehnende...


 


Beim abendlichen Stadtbummel mit dem Gefährten fielen mir dann diese Kissen auf, zusammen mit Karens Rosen vom vergangenen Mittwoch waren sie wohl so etwas wie die Inspiration für meine heutigen - gelegten - Mustercollagen, zum Kleben komme ich jetzt nicht immer dann, wenn ich das gerade will ;-). Nur auf den 15fünfzehn-Rosencollagen sind schon welche fest verklebt.









Einmal noch ist Rosenmustermittwoch, ich hab tatsächlich noch was in petto, im Kopf jedenfalls... Mal schauen, ob und wie es wird. Und ihr so? Ich komme gucken! 

Mustermittwoch

Dienstag, 20. Juni 2017

Bilder-Pingpong (28) - Was ist draus geworden?









Das Ausgangsfoto für unsere aktuelle Runde war dieses hier. Fotografiert in Sachsen auf diesem Spaziergang mit dem Enkelmädchen. 
























Ich bin ja zz. verrückt nach Collagen... Also hier, wieder als 15fünfzehn (meine Nr. 12), denn ihr wisst, mein Collagenbüchlein ist ja gerade auswärts...






 



Die Idee kam mir neulich, als ich das alte Liederbuch durchblätterte und auf dieses Lied stieß. Denn mir fiel sofort der Bilder-Pingpong-Zaun ein... Verwendet habe ich - größtenteils von mir -  handgeschöpftes Papier und die Blüten und Blätter sind aus einem Briefpapier-Bogen, den mir eine Tauschpartnerin übers Paperswap zugespielt hatte.



Und ihr? Hier könnt ihr eure Beiträge verlinken:





Samstag, 17. Juni 2017

Meine Woche 2017 (24)








Eine Woche, vorbei schnell wie der Wind, der hier auch gehörig pustet... Ein paar frohe bunte Wochensplitter habe ich mir gesammelt.



Ich liebe Rosenkäferbesuch...
Sonntagmorgen am Rande von Cottbus - Taufgottesdienst für ein kleines Mädchen



















Die erblühten Glockenblumen erwarten uns schon vor der Tür, als wir zurückkommen
Auch der Wiesendstorchschnabel ist erblüht.






Die ersten drei Tage der Woche habe ich in meinem Büro geackert, 12 von 12 gab es am Montag schon ... Zwischendurch ein paar Gartengänge und Gießen... Am Donnerstag ging es auf eine kurze Reise in den Norden, mit langer Zugfahrt. Da ich seit meinem mehrmaligen Anschlusszugverpassen der Pünktlichkeit der Bahn nicht mehr recht über den Weg traue, nahm ich einen RE früher und war eineinhalb Stunden vor Abfahrt des nächsten Zuges am Hauptbahnhof. Schönes sonniges Frühstück, ein bisschen Spreeblick und ein spannendes Buch. Das las ich dann an dem einen Tag im Zug und abends noch im Bett zu Ende... Keine große Literatur, aber sehr gut geschrieben und lesbar, aufregend und zeitgeschichtlich sehr interessant.





Frühstück draußen am Hauptbahnhof, mit Holunderschwestern und Spreeblick.
Berlinblick an der Spree.
Angekommen, haben wir uns dann abends ins Grundschulfest auf der Burg eingeschmuggelt, sehr lustig und fröhlich.
Noch ein bisschen Feuer geguckt...
Am Freitagmorgen das Bübchen geschnappt und retour zu mir nach Haus.
Ein Wunder: es hat auch bei uns mal wieder geregnet.
Die Malven sind erblüht!



Heute hieß es "ab in den Schulgarten". Hilfe eines kleinen Gärtners ist toll, und wenn's zu langweilig wird, ist der Spielplatz gleich nebenan, es wurde hingebungsvoll geschaukelt und gesungen...



Im Trockenrasen sind Mauerpfeffer und Bergsandglöckchen erblüht. Sandstrohblume steht in den Startlöchern.

Dickkopffalter an Pfefferminze.

Durch den Wald nach Hause.
Samstagspost von  Karen, welche Freude! Dankeschön ;-)



Das Bübchen hat dann gebaut und gemalt, da hatte ich noch Gelegenheit, zwei 15fünfzehn-Collagen fertig zu kleben. Auch die Eye Poetry wartet darauf, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher. Dafür ist Bilder-Pingpong schon geschafft und wartet entspannt auf Dienstag. Diese kleinen kreativen Zwischenzeiten in meinem Alltag tun mir gut, entspannen und beflügeln. Also nehme ich sie mir. Die Rosen haben mich dabei noch immer fest im Griff...






15fünfzehn Nr. 13 und 14
Letzte Feier


Bergauf.

 
Samstagsplausch
Nature notes
Mittwochsstreifzug
Freitagsgrün

Gartenglück
15fünfzehn
Papierliebe 
Bunt ist die Welt